9. April 2026
Clarissa Berner
Lass uns “Vier gewinnt” spielen
Am kommenden Samstag, der vierten Runde des unteren Playoffs, trifft der GAK 1902 auf den SCR Altach. Nach drei Siegen in Folge ist die Motivation groß, im Ländle zu punkten.
Seit 20 Jahren wieder
In der Bundesliga-Saison 2005/2006 gelang den Roten, damals noch als Liebherr GAK, der letzte Dreierpack. Damals punkteten die Roten gegen Wacker Innsbruck, die Dosen und den Stadtrivalen. Im Unterhaus gelang dem GAK vor rund 700 Tagen in der zweiten Liga zuletzt eine solche Siegesserie. Vergangenen Samstag war es wieder so weit: Die ersten drei Spiele des unteren Playoffs konnte der GAK 1902 für sich entscheiden. Gegen den WAC (2:0) war die Mannschaft überlegen, das Match in Innsbruck gegen die WSG (5:1) war überwältigend und gegen die Stahlstädter sah es zunächst nach einem Unentschieden aus, aber Ramiz Harakaté konnte in den letzten zehn Minuten noch das notwendige Siegestor herausholen.
Nach diesem Start ist die Motivation – sowohl bei Fans, als auch beim Team – natürlich groß, den vierten Sieg in Folge einzufahren. Das wird allerdings kein Kinderspiel, wenn es nach Sportdirektor Tino Wawra geht. “Wie immer im Schnabelholz wird es, denke ich, eine harte und physisch sicher sehr fordernde Partie. Altach hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und steht dementsprechend auch verdient im Cupfinale. Wir müssen jetzt wieder einen Zahn zulegen. Ich glaube aber, wenn wir wieder an unser Leistungsmaximum kommen, können wir auch dort gewinnen”, so der Sportdirektor im Vorbericht des GAK (Quelle: GAK 1902).
Ausfallen werden Yannick Oberleitner und Zétény Jánó. Ob der verletzte Kapitän Daniel Maderner spielen kann, ist zum heutigen Zeitpunkt noch unklar. Ansonsten steht der ganze Kader bereit.
Ausfälle im Ländle
Der SCR Altach startete voller Euphorie in die Saison 2025/2026, dennoch landeten die Vorarlberger im unteren Playoff. Dort legten die Altacher einen eher durchwachsenen Start hin: Zwar konnte die Zaric-Elf gegen Blau-Weiß Linz gewinnen (3:1) und gegen den WAC ein Remis herausholen (1:1), aber gegen Ried reichte der vorarlbergische Kampfgeist nicht aus. Obwohl Altach in Führung ging (2:0, erste Halbzeit), konnten die Rieder das Spiel noch für sich entscheiden und einen 3:2-Sieg herausholen.
Ausfallen werden bei Altach die Mittelfeldspieler Diego Madritsch, Blendi Idrizi und Salif Tietietta. Außerdem fehlt nun neben dem verletzten Stürmer Anteo Fetahu ein weiterer Stürmer: Ousmane Diawara ist aufgrund einer roten Karte gegen Ried gesperrt.
Vier gewinnt?
Die Anreise nach Altach ist lang, aber es lohnt sich: Angenehme 21 Grad sind angesagt. Im Übrigen: Würden wir am Samstag verlieren, wäre das die erste Niederlage unserer Roten gegen die Vorarlberger. Die Zeichen stehen also alle auf Sieg. Kitschig wäre es, freuen würde es uns trotzdem.
Foto: GAK 1902